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25 Jahre Toggenburger Passion - die Passionsgeschichte der Moderne
Das Chor-& Musikprojekt von Erich Stoll, chores, führt im April und Juni 2011 die Toggenburger Passion in den Orten Huttwil, Jegenstorf, Schüpfen, Basel und Solothurn auf. Dabei reicht dieses Werk, als halbszenisches Spiel aufgeführt, über den Karfreitag hinaus bis Pfingsten.
Inspiriert von Willy Fries’ Bilderzyklus «Grosse Passion», hat Peter Roth 1982, mit der Toggenburger Passion ein eindrückliches Chorwerk komponiert. Dieses Werk vereint dabei den klassischen Chor- und Sologesang mit volksmusiknahen Elementen und dem urchigen Hackbrett.
Die Rolle des Jesus wird von der Sopranistin gesungen, und der Machthaber, ein dunkler Bass, bietet einen emotionalen Höhepunkt. Der Chor spielt das Volk in der Passionsgeschichte: Bald schwarz – dann wieder weiss...

Aus dem Bilderreigen des Künstlers Willy Fries
Die Toggenburger Passion von Peter Roth (*1944) ist ein Gefühlsmagnet; dies seit ihrer Uraufführung im Jahre 1982. Der Text provoziert, die Musik berührt und das Gesamtwerk lässt die Konzertbesucherinnen und -besucher das Geschehen hautnah miterleben - es regt zum Nachdenken an. Die Passionsgeschichte als Ereignis der Moderne, ein Spiegel unserer Zeit auf der Grundlage des Schaffens eines zeitgenössischen Musikers und Malers.
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Im Herbst 2010 diskutierte ich mit Erich Stoll, dem Gesamtleiter von chores, über eine mögliche „neue“ Toggenburger Passion. Wir waren uns einig, eine Neuinterpretation des Werks zu wagen: Die szenische Darstellung der Bilder von Willi Fries durch Chor und Solisten.
Unter dem Motto „Schwarz und Weiss“ schrieb ich das Drehbuch zu den kommenden Aufführungen. Ich versuchte, eine Balance zwischen Bibel, Tradition und Moderne zu finden, um damit den Nerv der heutigen Zeit zu treffen. Denn der christliche Glaube ist aktuell und verbindet die Menschen in ihren Grundfesten.
Für mich war der Grundsatz „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ ein weiterer Aspekt in der szenischen Gestaltung: Jesus (Sopran, in Weiss) bekehrt in seiner Leidensgeschichte (Passion) den Machthaber (Bass, in Schwarz). Der Chor, der die Rolle der heutigen Gesellschaft einnimmt, heizt sich, im Hintergrund aufspaltend, mit rhythmischen Schritten auf. Das Kreuz verwandelt sich mit Hilfe des in Blau gekleideten Judas von Schwarz als Symbol der Kreuzigung/des Todes zu Weiss, dem Symbol der Auferstehung. (Text: Rene Schweizer)
- Samstag, 9. April 2011,Kirche Huttwil, 20 Uhr
- Mittwoch, 13. April 2011, Kirche Jegenstorf, 20 Uhr
- Samstag, 16. April 2011, Gemeindesaal Schüpfen, 20 Uhr
- Donnerstag, 21. April 2011, Martinskirche Basel, 20 Uhr
- Sonntag, 5. Juni 2011, Grosser Konzertsaal Solothurn, 17 Uhr
Konzertflyer
Kartenvorverkauf
> ticketino
Bibliothek Schüpfen, Sägestrasse 6, 3054 Schüpfen, 031 879 22 28
Piccolino Fraubrunnen, Bahnhofstrasse 13, 3312 Fraubrunnen, 031 767 71 30
> Regio
Huttwil (für Konzert in Huttwil)
Datum: 04.04.2011 12:00




