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Im Einsatz für Klangwelt und Gallus
Unlängst hat Klangwelt Toggenburg ihren Geschäftssitz von Unterwasser in die Klangschmiede Alt St. Johann verlegt. Geschäftsleiter Andreas B. Müller spricht über die unmittelbare Zukunft der Klangwelt.
Herr Müller, wie haben Sie sich in den Geschäftsräumen eingelebt?
Andreas B. Müller: Wir hatten uns ja schon lange auf den Umzug in dieses Haus gefreut. Obwohl ich auch an Grossraumbüros gewohnt bin, schätze ich diesen kleinen, wieder gewonnenen Freiraum. Aber was wirklich toll ist, ist die Atmosphäre im Haus. Einerseits spüre ich die Qualität des an Geschichten reichen alten Gebäudes und andererseits können wir es mit frischem Geist neu beleben. Ich habe den Eindruck, dass das Haus sich sehr über seine mit viel Fingerspitzengefühl durchgeführte Renovation freut und selber äusserst gespannt ist auf die vielen neuen Begegnungen und Impulse aus aller Welt.
Wie viele ständig Mitarbeitende arbeiten nun in der Geschäftsstelle und was sind ihre Funktionen?
Andreas B. Müller: Im Moment sind wir hier zu dritt: Bernadette Ebneter ist mit ihrem 80-Prozent-Pensum für die gesamte Administration und das Kurswesen zuständig. Sie wird dabei im Teilzeitpensum von Patricia Bürkler, die auch das Sekretariat des Fördervereins leitet, unterstützt. Ich befasse mich vor allem mit der Leitung der Projekte, mit dem Marketing und natürlich mit der Gesamtleitung, was meine 60 Prozent ebenfalls stark strapaziert. Teilweise auf der Geschäftsstelle arbeiten der künstlerische Leiter Peter Roth und Alois Ebneter als Projektleiter der Klangschmiede.
Welches sind die Klangwelt-Meilensteine der nächsten zwölf Monate, auf die Sie hinarbeiten?
Andreas B. Müller: Natürlich steht nun die Eröffnung und dann der Betrieb der Klangschmiede im Vordergrund. Hier freue ich mich besonders auf die ersten Gasthandwerker, die ab nächstem Jahr als Artists in Residence die bei Klangwelt Toggenburg so wichtigen Brückenschläge zwischen lokaler und fremder Kultur ermöglichen. Ebenfalls nächstes Jahr findet zwischen Auffahrt und Pfingsten zum fünften Mal das Klangfestival Naturstimmen statt, das jetzt auf allen Ebenen geplant und vorbereitet wird. Bei den Kursen werden wir strukturierter vorgehen und neue Segmente öffnen, beim Klangweg überprüfen, welche Ausbaumöglichkeiten bestehen und beim Projekt Klangwellness die Möglichkeiten für eine Optimierung der In-Wert-Setzung der Investitionen ausloten. Daneben wird mit dem geplanten Rücktritt von Peter Roth als künstlerischer Leiter und der Neubesetzung der Intendanz die Erwartung auf frischen Wind auf dem gut gebauten Fundament verbunden, welches an sich ein Meilenstein für Klangwelt Toggenburg sein wird.
Sie sind auch in der Projektleitung des St. Gallischen Gallusjubiläums 2012 engagiert. Wie bringen Sie Gallus und Klangwelt aneinander vorbei?
Andreas B. Müller: Für das Gallusjubiläum 2012 arbeite ich in der Projektleitung, die aus vier Personen besteht, etwa einen Tag pro Woche, was sich gut verträgt mit meinem Pensum für die Klangwelt Toggenburg.
© 2011 Michael Hug. Veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung Verlag Toggenburger Tagblatt.
Datum: 30.06.2011 08:01




