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Klangforschung und Tradition
Nach sechzehn Monaten Umbau- und Restaurationszeit ist am Wochenende in Alt St. Johann im fast 500jährigen «Haus zur Mühle» die Klangschmiede der Klangwelt Toggenburg für das Publikum eröffnet worden. Damit steht nun ein in der Schweiz einzigartiges Zentrum für Klangvermittlung und -forschung zur Verfügung.
Nun ist endlich fassbar, wovon seit drei Jahren im Obertoggenburg gesprochen wird: Die «Klangschmiede». Nun konnten sich Gönner, Spender, Mäzene, Lokal-, Kantonal- und Nationalpolitiker, Nachbarn und das Publikum aus nah und fern endlich davon überzeugen, was bis dahin als unfassbar, unvorstellbar auch, ja gar als «Hirngespinst» vielleicht galt. Nun wollte man sich überzeugen: Werden in der Klangschmiede tatsächlich Klänge geschmiedet? «Es werden Klang erzeugende Körper und Instrumente geschmiedet», sagte Projektleiter Alois Ebneter. Also Schellen für Tier und Mensch, dazu aber werden auch Hackbretter gebaut und Halszithern. Doch im grossen «Haus zur Mühle», das schon mal eine Holzwerkstatt beheimatete, zudem eine Bäckerei und eine Mühle, in diesem vor 475 erstmals erwähnten Haus haben noch mehr aktuelle und zukünftige Tätigkeitsfelder der KlangWelt Toggenburg Platz gefunden.

Der Thurgauer Gastschmied Andreas Keller erklärte den Eröffnungsgästen die Herstellung einer vermessingten Kuhschelle.
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© 2011 Michael Hug. Veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung des Verlags Toggenburger Tagblatt.
Datum: 04.07.2011 07:00




